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Besonderheiten beim Impfen

Eine Impfung bietet nach wie vor den sichersten Schutz vor Infektionskrankheiten und sollte auch bei hämophilen Kleinkindern anhand der aktuellen Empfehlungen durchgeführt werden.

Babys sollten geimpft werden, das gilt für hämophile ebenso wie für gesunde Kinder. Die Krankheiten, gegen die geimpft wird, unterscheiden sich im Wesentlichen nicht. Hierzu veröffentlicht die Ständige Impfkommission jährlich aktuelle Empfehlungen, an denen sich die Kinderärzte orientieren können. Lediglich die Art der Impfung hämophiler Kleinkinder ist anders, denn sie erfolgt in der Regel nicht intramuskulär, sondern subkutan (unter die Haut). Dies ist sehr wichtig, um Muskelblutungen zu vermeiden. Erinnern Sie also Ihren Kinderarzt ruhig daran, auch wenn er sicherlich bereits von Ihrem Hämophilie-Behandler informiert wurde. Halten Sie bei Reiseimpfungen sicherheitshalber Rücksprache mit Ihrem Hämophilie-Behandlungszentrum, die Ärzte geben Ihnen gerne Auskunft über die Sicherheit der jeweiligen Präparate für Ihr Kind. 

STIKO Impfkalender für Kinder und Jugendliche (Download unter www.rki.de).

Wichtig:

Da durch Impfungen das Immunsystem angeregt wird, sollten Sie versuchen den größtmöglichen Abstand zwischen Impfung und nächster Faktorgabe zu erreichen, um eine mögliche Hemmkörperbildung zu vermeiden.

Umfassende Informationen rund um das Thema Impfen finden Sie unter: www.wirfuersimpfen.de

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