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Warum Hämophilie Typsache ist

Es gibt zwei bekannte Typen von Hämophilie: A und B. Der Typus ist abhängig von dem jeweiligen Blutgerinnungsfaktor, der entweder nicht in ausreichender Menge zur Verfügung steht oder sogar komplett fehlt.

 

Ist der Blutgerinnungsfaktor VIII betroffen, liegt eine sogenannte Hämophilie A vor. Oder ist es der Blutgerinnungsfaktor IX? Dann spricht man von der sogenannten Hämophilie B.

Die Hämophilie B kommt etwa 5–6x seltener vor als die Hämophilie A. 

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Während ungefähr einer von 25.000 männlichen Neugeborenen Hämophilie B hat, ist von der Hämophilie A ungefähr einer von 5000 bis 10.000 männlichen Neugeborenen betroffen.

Christmas-Faktor

Der  Faktor, der für den B-Typ verantwortlich ist, wird übrigens auch „Christmas-Faktor“ genannt. Ursprung dieser Bezeichnung ist der Name des Patienten, bei dem zuallererst der B-Typ festgestellt wurde. Er hieß "Stephen Christmas". 

Egal ob A oder B, dank heute zur Verfügung stehender Therapien mit sogenannten Faktorpräparaten, die den fehlenden oder unzureichend vorliegenden Gerinnungsfaktor ersetzen, können an Hämophilie erkrankte Menschen ein nahezu normales und aktives Leben führen.