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Warum habe ich die Bluterkrankheit?

Vorwort: Liebe Leserin, lieber Leser, es ist schön, wenn Sie diesen Text mit ihren eigenen Erfahrungen und mit Beispielen aus dem Freundeskreis des Kindes beleben. So fällt es dem Kind leichter, das Thema zu verstehen.

Die Bluterkrankheit ist angeboren. Deine Mama und dein Papa (oder Oma/Opa) haben das auch. Das bedeutet, dass es eine Erbkrankheit ist, die an dich weitergegeben wurde – so wie du von deinen Eltern die Haar- und Augenfarbe vererbt bekommen hast. Sie wird dich das ganze Leben lang begleiten. Aber wie du an Papa siehst, kann man gut mit der Bluterkrankheit leben. Nicht nur die Bluterkrankheit wird vererbt. Es kann auch in der Familie liegen, dass man z. B. schlecht sieht und deshalb immer eine Brille tragen muss – wie dein Freund Jan. Jedes Kind bekommt also von seinen Eltern ganz unterschiedliche Dinge vererbt. 

Bin ich jetzt ganz doll krank und darf nichts mehr machen?
Nein, du bist ein ganz normaler Junge. Und es ist gut, dass wir wissen, dass du die Bluterkrankheit hast. Denn dagegen gibt es Medikamente, die deinem Körper helfen. Du bekommst dieses Medikament fast jeden Tag gespritzt. Es schützt dich, damit du nicht so lange blutest, wenn du hinfällst. Durch das Medikament fühlt sich dein Körper so, als ob ihm nichts fehlt. Du fühlst dich also meistens gesund. Und du darfst eigentlich alles machen – nur bei wenigen Dingen, wo du dich schnell verletzen könntest, musst du etwas aufpassen.

Mehr Infos zur Hämophilie gibt es auch im Comic „Medikidz erklären Hämophilie“ und im Kinderbuch „Benni und Max – Die Kanutour“. Du willst mehr über die Blutgerinnung wissen? Dann schau in das Buch „Die Gerinnselbauer“.

 

 

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